Geldwäschegesetz

Nach dem Geldwäschegesetz sind Immobilienmakler verpflichtet, die Identität ihrer Kunden festzustellen.

Das Geldwäschegesetz sieht vor:

  • Der Vertragspartner ist zu identifizieren
  • Dies geschieht durch Einsichtnahme in den Personalausweis bzw. bei Firmen durch Einsicht in das Handelsregister
  • Name, Geburtsort und -datum, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Personalausweisnummer und ausstellende Behörde sind zu vermerken
  • Bei Firmen sind die Firmenbezeichnung, Rechtsform, Registernummer, Anschrift und Sitz oder Sitz der Hauptniederlassung sowie der Name des gesetzlichen Vertreters vermerkt
  • Eine Kopie des Ausweises bzw. des Handelsregisterauszuges ist anzufertigen
  • Es sind Informationen über den Geschäftszweck einzuholen
  • Es ist abzuklären, ob der Kunde für sich oder für einen Dritten handelt, d.h. wer der wirtschaftlich Berechtigte ist.
  • Unterlagen (Kopie Personalausweis, etc.) sind fünf Jahre vom Immobilienmakler aufzubewahren
  • Der Kunde ist verpflichtet, dem Immobilienmakler die entsprechenden Auskünfte zu erteilen und Unterlagen bzw. Ausweis zur Überprüfung  vorzulegen (GwG § 4 Abs. 6)

Aktuell ist die Identität spätestens zum Zeitpunkt der Zusendung oder des Zugangs des Immobilienkaufvertrages, bzw. des Vertragsentwurfs, festzustellen. Soll ein früherer Zeitpunkt gewählt werden, erfolgt die Identifizierung bei Unterzeichnung einer Kaufabsichtserklärung oder bei Zahlung einer Reservierungsgebühr.